Vereinswettbewerb „Wir für Oberberg“

Engelskirchen, den 28. März 2020

Liebe Fahrer-Kollegen und Vereinsmitglieder, liebe Freunde und Unterstützer unseres Bürgerbusvereins, wir brauchen Eure Hilfe.

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Jahreshauptversammlung 2020jhv

Die Jahreshauptversammlung des Bürgerbusvereins Engelskirchen für 2020 ist aufgrund der Corona-Pandemie bis auf weiteres verschoben.

Sobald es einen neuen Termin gibt, wird dieser hier und in der lokalen Presse veröffentlicht.

Stammtisch

Fahrerstammtisch

Die Bürgerbusfahrer und Bürgerbusfahrerinnen treffen sich normalerweise jeden 3. Donnerstag im Monat im Cafe Nusch.

Aufgrund der Corona-Situation fällt der Fahrerstammtisch jedoch bis auf weiteres aus.

Fahrwünsche und sonstige Meldungen können aber jederzeit über unsere Kontaktseite an die zuständige Stelle geschickt werden.

Zu Besuch bei Lukas-Erzett.

Erneut waren die Fahrer des Bürgerbusvereins Engelskirchen zu Besuch bei einem Spitzen-Industriebetrieb der Gemeinde Engelskirchen, diesmal bei der Firma Lukas-Erzett. Georg Klug, Leiter des Produkt-Managements, informierte und führte das interessierte Publikum durch das Werk, das im Standort Engelskirchen ca. 360 Mitarbeiter und durchschnittlich 15-20 Auszubildende hat.

Die überwiegend aus der Gemeinde Engelskirchen stammenden Mitarbeiter produzieren hier Schleif- und Polierwerkzeuge, Fräss-und Gravurwerkzeuge, Trenn- und Schruppwerkzeuge und vieles mehr in höchster Qualität.

Bei der ca. 3-stündigen Informationstour durch die Werkhallen vor Ort wurde anschaulich vermittelt, wie die einzelnen Werkzeuge entstehen, welche Arbeitsschritte notwendig sind, um die in der Industrie geschätzten Produkte zu erstellen. Lukas-Erzett definiert sich über Qualität,nicht über den Preis, so Georg Klug.lukas rz kl

Individuelle Lösungen werden für jeden einzelnen Kunden gesucht, das ist sicher ein Grund für den bleibenden Erfolg, neben der Verarbeitung von erstklassigen Rohstoffen, einem hochmodernen Prüffeld und dem Qualitätsmanagement.

Dabei erweitert die Firma die Palette ihrer Produkte ständig. Diese sind nicht nur im Automobil- und Fahrzeugbau oder dem Maschinen- und Anlagebau zu finden. In der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Umwelttechnik und der Energieerzeugung, in Schiffswerften und Offshore, selbst in der Medizintechnik sind die Produkte gefragt.

Horst Althaus, Organisator der Werksbesichtigung, bedankte sich am Ende bei Georg Klug und sprach allen Teilnehmern aus dem Herzen, als er sich sehr beeindruckt zeigte von den hier produzierten Qualitäts-Werkzeugen. Einig waren sich die Bürgerbusfahrer auch über ihr Bedauern, dass sie solche hochwertigen Produkte nicht selber erwerben können, da diese nur für die Industrie produziert werden.

Kreissparkasse Köln überreicht Notfalldosen an BürgerBusVerein Engelskirchen.

Peter Ueberberg, Regionaldirektor der Regionaldirektion Engelskirchen der Kreissparkasse Köln, hatte für den Bürgerbusverein Engelskirchen ein ungewöhnliches und sehr nützliches Weihnachtsgeschenk: Er übergab Josef Hamacher, dem 1. Vorsitzenden des Vereins sowie Schatzmeister Horst Althaus eine Tasche mit 80 Notfalldosen.

Jede dieser Dosen beinhaltet ein Notfallinfoblatt und 2 Aufkleber.
Auf dem Notfallinfoblatt werden alle wichtigen Informationen für Notarzt und Rettungssanitäter eingetragen. Ob Medikamentenliste, Patientenverfügung, Kopie vom Personalausweis und das dazugehörige Mitteilungsblatt mit Kontaktdaten, Hausarzt usw. – alles passt da hinein.Notfalldosen

Das Blatt wird in die Dose gelegt und immer in die Tür des Kühlschranks gestellt.Die beiden Aufkleber werden auf den Kühlschrank und auf die Innenseite der Wohnungstür oder auf die Türzarge geklebt - die Orte, wo geschulte Rettungskräfte, Notarzt und Hilfsdienste zuerst hinschauen. Sie finden damit sofort alle wichtigen Informationen des Patienten. Diese stehen so gegebenenfalls für eine Notfallbehandlung sofort zur Verfügung und es kommt deutlich weniger zu Komplikationen.

„Die Notfall-Dose sollte in keinem Haushalt fehlen – ganz gleich ob von allein lebenden Personen, älteren oder behinderten Menschen. Sie nehmen ihnen manche Sorgen und Ängste um ihre Gesundheit weg“, meinte Josef Hamacher und bedankte sich für diese Weihnachtsgabe der Kreissparkasse Köln auch im Namen der Fahrgäste des Bürgerbusvereins.

Der Bürgerbusverein wird allen Fahrgästen eine Dose übergeben, versicherte Schatzmeister Horst Althaus und betonte, dass auch Menschen, die keine Fahrgäste sind, die Notfalldose beim Bürgerbus kostenfrei erhalten werden, solange der Vorrat reicht.

Wenn Engel(skirchener) reisen

 Engelskirchen, den 19.August 2019

Am 16. August war es wieder soweit: Der Bürgerbusverein Engelskirchen startete zu seinem Jahresausflug, diesmal in den Harz. 19 Fahrer mit Begleitung stiegen in den Bus und erlebten 3 wunderschöne, interessante und erlebnisreiche Tage.

Pause 2Nach dem schon traditionellen Sektfrühstück rund um eine Kabeltrommel auf dem Rastplatz Rhynern erreichte der Tross nach gut 6 stündiger Fahrt die alte Kaiserpfalz Quedlinburg. Dort wurde Quartier bezogen in einer alten Schnapsbrennerei, Quedlinburg 1inzwischen zu einem Spitzenhotel umfunktioniert.

Zum Entspannen blieb keine Zeit, denn gleich ging es los zu einer Stadtführung auf den Schlossberg und in die beeindruckende Altstadt, heute Unesco-Weltkulturerbe. Wir erfuhren, dass das über 100 Jahre alte Quedlinburg die Lieblingspfalz der deutschen Könige war, hier quasi der Geburtsort des späteren „Heiligen römischen Reichs Deutscher Nation“ anzusiedeln ist. König Heinrich I., Vater des späteren Kaisers Otto I. (Otto der Große) wurde hier als erster deutscher König gekrönt und erhielt seine Grablege.

Auch damals schon spielten Frauen eine bedeutende Rolle, Quedlinburg 2denn das hier angesiedelte reichsunmittelbare Damenstift bestimmte dank eigenem Grundbesitz und Einkünften die kirchliche sowie auch weltliche Geschichte der Stadt mit. Das führte sogar dazu, dass die korrekte Eindeckung der Dachziegel in Mönche und Nonnen durch die Äbtissinnen reglementiert wurde.

 

Brocken 3Am nächsten Tag stand das Highlight des Ausflugs auf dem Programm, die Fahrt mit der Brockenbahn von Wernigerode zum 1125 m hohen Bahnhof Brocken. Es war ein herrliches Erlebnis draußen auf den Wagon-Ständern die schnaufende Dampflok zu hören, zu sehen und zu riechen. Da störte es auch nicht, wenn der Qualm aus dem Schornstein schon mal die Sicht verdeckte oder sich der Ruß in den Haaren wiederfand.

  

 Brocken 10Traurig anzusehen war allerdings die Landschaft: Im Nationalpark Harz, den wir durchfuhren, sind flächendeckend die Fichten abgestorben. Borkenkäfer und Dürre haben hier ganze Arbeit verrichtet. Erschreckend, diesen Fichten-Friedhof zu erleben.

Gruppe 3 Oben auf dem Gipfel empfing uns neben starkem Wind die Sonne! Das ist durchschnittlich nur an 65 von 365 Tagen im Jahr so. Spätestens jetzt war klar: Wenn Engel (aus Engelskirchen) reisen, spielt auch der Wetter-Gott mit.

Hexe2

 

Mit Bahn und Bus zurück ins Tal, erwartete die Reiselustigen dann das nächste Highlight: Die Harzer Hexe Dolinda wirbelte in einem 2 stündigen Solo-Programm durch das Lokal, zeigte sich dabei äußerst gesangsfreudig und trinkfest. Ihre Trinksprüche beim Genuss des „Schierker Feuersteins“ waren großartig: Hier eine kleine Kostprobe: „Ich bin klein, mein Herz ist schmutzig, ich will schon wieder, ist das nicht putzig?“ Sie brachte den Verdutzten das „Unten- herum- Schunkeln“ bei und verzauberte damit nicht nur die Männer. Auch eine Wesens-Verwandte glaubte sie unter den Zuhörern und Mitsingenden erkannt zu haben!

 

Wernigerode3Am letzten Tag ging es nach dem Aus-Checken im Romantik-Hotel noch einmal nach Wernigerode. Dort stand die jetzt als „Stadtführerin verkleidete“ Hexe Dolinda am vereinbarten Treffpunkt und gab uns 2 Stunden lang einen Überblick über die Geschichte ihrer Heimatstadt, die in früheren Zeiten als „Ackerbürger-Stadt“ bezeichnet wurde. Imposant das „schiefe Haus“, ehemals eine Walkmühle, das einen Überstand von 1,20 Metern hat. Da kann der schiefe Turm von Pisa nur vor Neid erblassen!

Wernigerode2In Wernigerode ist noch die Magie vergangener Zeiten zu spüren, wobei der Genuss des im Ortsteil Hasserode produzierten, bekannten kühlen Gerstensafts unterstützend wirken kann. Vielleicht der schönste Bau ist das im 13. Jahrhundert erstellte Rathaus. Der Andrang für Trauungen ist hier so groß, dass laut Dolinda die Devise lauten muss: „Erst buchen, dann suchen“.

Nach einem gemeinsamen Foto vor dem Rathaus, ging es dann auf die Rücktour. Da war genügend Zeit, um das Erlebte noch einmal zu besprechen, so wie es auch an den beiden Abenden geschehen war, jeweils begleitet von kühlen Getränken.

Das Fazit, wie immer: Herzlichen Dank, lieber Hans, für die Arbeit. Wir freuen uns schon Alle auf das nächste Jahr, die nächste Tour.

Theo Boxberg

Bilder: W.Hess, Ully Hövel, Theo Boxberg

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